Hilfe für Lesbos im Winter

AUFRUF                                                            30.Nov.2017

Das Flüchtlingscamp Moria auf der Insel Lesbos war einmal für 2330 Personen angelegt. Doch aktuell leben 6489 Menschen darin.

Insgesamt leben über 8000 Geflüchtete unter erniedrigenden Bedingungen auf der griechischen Insel. Tendenz steigend.

Das Camp ist auch jetzt im zweiten Winter wieder nicht auf den Winter vorbereitet!

 

Sachen, die zur Zeit benötigt werden:

- warme Unterwäsche für Männer!!!
- lange Unterhosen und Unterhemden
- Thermosachen
- Socken
- Jacken (Männer!!, aber auch Frauen und Kinder),
- Schuhe (Männer, besonders Größen 41, 42, 43; gerne warme, feste
  Schuhe, momentan weniger Turnschuhe, aber natürlich auch),
- Hosen,
- Pullover
- Leggings,
- warme Sachen für Kinder (so 10-14 jährige),
- Decken,
- Schlafsäcke
- leider auch wieder Zelte
- gerne auch Windeln in allen Größen und andere Hygieneartikel
- auch Rucksäcke (Reiserucksäcke)
- Kinderwagen (auch klappbar)
 

Die meisten von uns haben sich lange vorgestellt, dass es in Griechenland nicht ernsthaft kalt wird, auch im Winter nicht.
Doch schon jetzt gehen die Temperaturen weit unter 10°C herunter. Die Menschen frieren in der Nacht. Und leider ist es auch nicht ausgeschlossen, dass sie erfrieren. Im letzten Winter gab es Kältetote in griechischen Flüchtlingscamps!
 

Auch die hygienischen Bedingungen sind nicht tragbar.
 

Europa schweigt.
 

Wir wollen und können nicht tatenlos zusehen, wie die Menschen dort leiden! Wir wollen einen kleinen (jedoch möglichst großen) Beitrag leisten, die Not zu lindern!
 

Darum bereiten wir jetzt einen Transport nach Lesbos vor.

Da die Hilfe dort dringend gebraucht wird, wollen wir alles dran setzen, um noch vor Ende des Jahres mit dem Transport zu starten.

Sachspenden können ab Samstag bei WestWind - Fahrräder für Flüchtlinge in der Zeit von 16 bis 19 Uhr im Container auf dem Gelände der Rindermarkthalle abgegeben werden.

Aber wir brauchen auch wieder Geld, um die Fahrt zu finanzieren!

Wir freuen uns über jeden Euro

Spenden bitte an:
https://www.betterplace.org/de/projects/59005-hamburger-hilfskonvoi-winterhilfe-fur-moria-lesbos
oder
Westwind Hamburg e.V.
IBAN: DE54 4306 0967 2030 5282 00
(Copy and Paste: DE54430609672030528200)
BIC: GENODEM1GLS
Institut: GLS Gemeinschaftsbank
Stichwort Lesbos

                                                                Polykastro 18.11.2017

"We, who we stand here at the borders .."

Eine Botschaft aus unserer Mailbox -
an alle, die unser Projekt unterstützen und die Menschen in Griechenland nicht vergessen. Weder die dort festsitzenden Geflüchteten, noch die vielen vielen solidarischen, warmherzigen und hilfsbereiten Griech*innen:

".. and we feel very gratefull to all these unknown people who show such a solidarity to us, who stand here at the borders and try to do our best to help people in need. It is our job,and we get paid for that of course, But we are trying with all this mess happening in our country. The economics that are only numbers but for us health employees means less sources for the things we need to work. I want you, Carmen to send our gratitude to all the volunteers in your country, up there in Hamburg.These behaviours are remarkably magnificent,and cannot and will be never forgotten.Thank you again." *

* die Schreiberin arbeitet im ärztlichen Bereich und hat sich mit ihren Kolleg*innen bereits in der Zeit des wilden Camps in Idomeni um Geflüchtete gekümmert.

16.11.2017

Unser 5. Transport ist in Nordgriechenland angekommen.
Weitere Infos unter "Transport November 2017"

News

29.08.2017


AUFRUF

Der Hamburger Hilfskonvoi plant wieder eine Fahrt nach Griechenland!
Ziel wird wieder die Region im Norden zwischen Thessaloniki und Kilkis sein.

um den 11.  November wird es wieder los gehen!

Die medizinische Versorgung ist nach wie vor unglaublich prekär, es fehlt an Verbandsmaterial, Einweghandschuhen, Spritzen usw.
Darum werden wir wieder das Medical Center in Polikastro mit hoffentlich ganz viel Material beliefern.
Das Medical Center versorgt auch viele Geflüchtete, unter anderem aus dem Camp Nea Kavala.

Wir möchten aber auch etwas Freude mitbringen.
Träger des Hamburger Hilfskonvois ist der Verein Westwind Hamburge.V. der es sich auf die Fahne geschrieben hat, Geflüchtete mit Fahrrädern zu versorgen. Was liegt da näher, als Kinderfahrzeuge mit einzupacken und dort an geeigneter Stelle zu übergeben :)

Wir sammeln:

Kinderfahrzeuge:
Fahrräder, Laufräder, Kettcars, Dreiräder, Bobbycars...

Medizinische Hilfsgüter
Verbände
Spritzen
Einweghandschuhe
OP-Kittel
Op-Masken
Desinfektionsmittel
...
Medizinische Geräte

Was wir NICHT annehmen:
Medikamente aller Art (dürfen wir nicht)
Krücken (hierfür gibt es zur Zeit keinen Bedarf)

Spenden könnt hier hier abgeben: https://www.google.de/…/data=!3m1!4b1!4m5!3m4!1s0x47b18f6b8…

Wir sind jeden Samstag von 16 bis 19 Uhr vor Ort ;)

Natürlich brauchen wir auch wieder Geld:
:)
Die Fahrt wird vermutlich um die 5000 Euro kosten. Sollten wir mehr zusammen bekommen, werden wir bedarfsaktuell in Absprache mit Organisationen vor Ort, einkaufen gehen.
Westwind Hamburg e.V.
IBAN: DE54 4306 0967 2030 5282 00
(Copy and Paste: DE54430609672030528200)
BIC: GENODEM1GLS
Institut: GLS Gemeinschaftsbank
Stichwort: Griechenland

oder
https://www.betterplace.org/de/projects/56664-verbande-und-kinderfahrzeuge-fur-nordgriechenland-hamburger-hilfskonvoi

----Aufruf---

25. Januar 2017
 

Selbstgestrickte Handschuhe, Mützen, Schals und Socken für Lesbos

Liebe Freunde des Hamburger Hilfskonvois,

es ist kalt, auch in Griechenland und entlang der Balkanroute. Die Menschen, die dort gestrandet sind und immer noch ankommen, leben vielfach unter sehr prekären Bedingungen.
Leider ist es uns zur Zeit nicht möglich, selber herunter zu fahren und dort humanitäre Hilfe zu leisten.
Statt dessen haben wir den Vorschlag einer Unterstützerin aufgegriffen, Strickwaren nach Lesbos zu verschicken.
Ein gewisser Vorrat ist schon entstanden, doch das ist nicht genug
Wir möchten Euch einladen, zur Stricknadel zu greifen und so aktiv zu helfen. Das Verschicken übernehmen wir dann.
Ihr könnt Eure Sachen bis zum 11. Februar, jeweils Samstags, in der Zeit von 16 bis 19 Uhr im Westwind-Container auf dem Gelände der Rindermarkthalle St. Pauli, abgeben (von der Feldstraße aus auf das Gelände, an der Schranke vorbei, immer gerade aus - ganz hinten links, auf der Rückseite des Millerntorstadions, findet ihr uns)

Wir können dieses Mal wirklich ausschliesslich die oben genannten Dinge entgegen nehmen. Wir verschicken per Spedition, darum müssen wir sparsam mit dem Gewicht umgehen.

Wir danken Euch für Eure Unterstützung

Ein paar Worte noch: Ja, es ist ein etwas ungewöhnliches Projekt, aber wir mögen die Idee sehr, dass viele Menschen, jeder für sich, etwas beitragen können. Durch konkrete Arbeit, dabei fast nebenbei. Vom Menschen für den Menschen. Unkompliziert. Direkt. Herzlich.

20.08.2016

Carmen vom Hamburger Hilfskonvoi fährt nach Griechenland:

In ein paar Stunden geht es los: Gemeinsam mit Manuel Sarrazin besuche ich Flüchtlingshilfeprojekte der Hilfsorganisation Help e.V. in Thessaloniki und Umgebung.

Wir werden die Arbeit von Help e.V. und die großen Herausforderungen, die es vor Ort gibt, erläutert bekommen und einige Projekte kennenlernen. Ich bin auf die neuen Eindrücke zur Situation der Geflüchteten gespannt. Bereits im Juni, bei der Fahrt des Hamburger Hilfskonvoi nach Nordgriechenland und der Lieferung von Hilfsgütern vor Ort, erlebten wir, wie notdürftig die Menschen untergebracht sind. Schmutzige Zelte in ehemaligen Fabrikhallen (Karamanlis) oder unter praller Sonne im Industriegebiet von Thessaloniki (Softex), notdürftig gestaltete Betten aus Holzpaletten mit dünnen Decken und Matten - zum Teil auch direkt auf dem groben Schotterboden. Keine Geschlechtertrennung bei Toiletten und Duschen. Duschen überwiegend nur mit Kaltwasser. 30 Personen teilen sich eine Toilette, auf eine Dusche kommen 70 Camp-Bewohner. Internetzugang gibt es nur in einigen Unterkünften und dort auch nicht kontinuierlich. Medizinische Versorgung nur gelegentlich vor Ort, Schulunterricht maximal provisorisch, Ernährung vitamin- und nährstoffarm, z.T. ungenießbar. Asylverfahren schleppend oder gar nicht. Die Lage der Geflüchteten ist miserabel und perspektivlos! So erlebten wir die Situation im Juni und seitdem lasen und sahen wir immer wieder Meldungen, dass Tausende von weiteren Schutzsuchenden in Griechenland ankommen; dass sich die Situation in den Camps bei kleinsten Anlässen (wie Regenfällen) immer wieder dramatisch verschlechtert; dass ethnische Gruppen nach Konflikten und Misshandlungen aus den Camps flüchten und dann auf der Straße leben. Ich freue mich, dass ich die Gelegenheit bekomme, mit Help e.V. eine vor Ort aktive Hilfsorganisation ein paar Tage bei der Arbeit zu begleiten, denn mir ist wichtig, dass die Geflüchteten in Griechenland nicht vergessen werden und weiterhin unsere Aufmerksamkeit bekommen!

Das Schwizerchrüz/Swisscross hat uns gebeten, 1.200 Schlafsäcke bei unserer nächsten Hilfslieferung im Oktober mitzubringen. Die Anforderung ist, dass sie bis mindestens 5 Grad unter Null geeignet sein müssen. Zur Zeit sind wir damit beschäftigt, Angebote einzuholen.
Wenn jemand von Euch eine Idee hat, gerne per mail an uns!
 



 

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