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29.08.2017


AUFRUF

Der Hamburger Hilfskonvoi plant wieder eine Fahrt nach Griechenland!
Ziel wird wieder die Region im Norden zwischen Thessaloniki und Kilkis sein.

um den 11.  November wird es wieder los gehen!

Die medizinische Versorgung ist nach wie vor unglaublich prekär, es fehlt an Verbandsmaterial, Einweghandschuhen, Spritzen usw.
Darum werden wir wieder das Medical Center in Polikastro mit hoffentlich ganz viel Material beliefern.
Das Medical Center versorgt auch viele Geflüchtete, unter anderem aus dem Camp Nea Kavala.

Wir möchten aber auch etwas Freude mitbringen.
Träger des Hamburger Hilfskonvois ist der Verein Westwind Hamburge.V. der es sich auf die Fahne geschrieben hat, Geflüchtete mit Fahrrädern zu versorgen. Was liegt da näher, als Kinderfahrzeuge mit einzupacken und dort an geeigneter Stelle zu übergeben :)

Wir sammeln:

Kinderfahrzeuge:
Fahrräder, Laufräder, Kettcars, Dreiräder, Bobbycars...

Medizinische Hilfsgüter
Verbände
Spritzen
Einweghandschuhe
OP-Kittel
Op-Masken
Desinfektionsmittel
...
Medizinische Geräte

Was wir NICHT annehmen:
Medikamente aller Art (dürfen wir nicht)
Krücken (hierfür gibt es zur Zeit keinen Bedarf)

Spenden könnt hier hier abgeben: https://www.google.de/…/data=!3m1!4b1!4m5!3m4!1s0x47b18f6b8…

Wir sind jeden Samstag von 16 bis 19 Uhr vor Ort ;)

Natürlich brauchen wir auch wieder Geld:
:)
Die Fahrt wird vermutlich um die 5000 Euro kosten. Sollten wir mehr zusammen bekommen, werden wir bedarfsaktuell in Absprache mit Organisationen vor Ort, einkaufen gehen.
Westwind Hamburg e.V.
IBAN: DE54 4306 0967 2030 5282 00
(Copy and Paste: DE54430609672030528200)
BIC: GENODEM1GLS
Institut: GLS Gemeinschaftsbank
Stichwort: Griechenland

oder
https://www.betterplace.org/de/projects/56664-verbande-und-kinderfahrzeuge-fur-nordgriechenland-hamburger-hilfskonvoi

----Aufruf---

25. Januar 2017
 

Selbstgestrickte Handschuhe, Mützen, Schals und Socken für Lesbos

Liebe Freunde des Hamburger Hilfskonvois,

es ist kalt, auch in Griechenland und entlang der Balkanroute. Die Menschen, die dort gestrandet sind und immer noch ankommen, leben vielfach unter sehr prekären Bedingungen.
Leider ist es uns zur Zeit nicht möglich, selber herunter zu fahren und dort humanitäre Hilfe zu leisten.
Statt dessen haben wir den Vorschlag einer Unterstützerin aufgegriffen, Strickwaren nach Lesbos zu verschicken.
Ein gewisser Vorrat ist schon entstanden, doch das ist nicht genug
Wir möchten Euch einladen, zur Stricknadel zu greifen und so aktiv zu helfen. Das Verschicken übernehmen wir dann.
Ihr könnt Eure Sachen bis zum 11. Februar, jeweils Samstags, in der Zeit von 16 bis 19 Uhr im Westwind-Container auf dem Gelände der Rindermarkthalle St. Pauli, abgeben (von der Feldstraße aus auf das Gelände, an der Schranke vorbei, immer gerade aus - ganz hinten links, auf der Rückseite des Millerntorstadions, findet ihr uns)

Wir können dieses Mal wirklich ausschliesslich die oben genannten Dinge entgegen nehmen. Wir verschicken per Spedition, darum müssen wir sparsam mit dem Gewicht umgehen.

Wir danken Euch für Eure Unterstützung

Ein paar Worte noch: Ja, es ist ein etwas ungewöhnliches Projekt, aber wir mögen die Idee sehr, dass viele Menschen, jeder für sich, etwas beitragen können. Durch konkrete Arbeit, dabei fast nebenbei. Vom Menschen für den Menschen. Unkompliziert. Direkt. Herzlich.

20.08.2016

Carmen vom Hamburger Hilfskonvoi fährt nach Griechenland:

In ein paar Stunden geht es los: Gemeinsam mit Manuel Sarrazin besuche ich Flüchtlingshilfeprojekte der Hilfsorganisation Help e.V. in Thessaloniki und Umgebung.

Wir werden die Arbeit von Help e.V. und die großen Herausforderungen, die es vor Ort gibt, erläutert bekommen und einige Projekte kennenlernen. Ich bin auf die neuen Eindrücke zur Situation der Geflüchteten gespannt. Bereits im Juni, bei der Fahrt des Hamburger Hilfskonvoi nach Nordgriechenland und der Lieferung von Hilfsgütern vor Ort, erlebten wir, wie notdürftig die Menschen untergebracht sind. Schmutzige Zelte in ehemaligen Fabrikhallen (Karamanlis) oder unter praller Sonne im Industriegebiet von Thessaloniki (Softex), notdürftig gestaltete Betten aus Holzpaletten mit dünnen Decken und Matten - zum Teil auch direkt auf dem groben Schotterboden. Keine Geschlechtertrennung bei Toiletten und Duschen. Duschen überwiegend nur mit Kaltwasser. 30 Personen teilen sich eine Toilette, auf eine Dusche kommen 70 Camp-Bewohner. Internetzugang gibt es nur in einigen Unterkünften und dort auch nicht kontinuierlich. Medizinische Versorgung nur gelegentlich vor Ort, Schulunterricht maximal provisorisch, Ernährung vitamin- und nährstoffarm, z.T. ungenießbar. Asylverfahren schleppend oder gar nicht. Die Lage der Geflüchteten ist miserabel und perspektivlos! So erlebten wir die Situation im Juni und seitdem lasen und sahen wir immer wieder Meldungen, dass Tausende von weiteren Schutzsuchenden in Griechenland ankommen; dass sich die Situation in den Camps bei kleinsten Anlässen (wie Regenfällen) immer wieder dramatisch verschlechtert; dass ethnische Gruppen nach Konflikten und Misshandlungen aus den Camps flüchten und dann auf der Straße leben. Ich freue mich, dass ich die Gelegenheit bekomme, mit Help e.V. eine vor Ort aktive Hilfsorganisation ein paar Tage bei der Arbeit zu begleiten, denn mir ist wichtig, dass die Geflüchteten in Griechenland nicht vergessen werden und weiterhin unsere Aufmerksamkeit bekommen!

Das Schwizerchrüz/Swisscross hat uns gebeten, 1.200 Schlafsäcke bei unserer nächsten Hilfslieferung im Oktober mitzubringen. Die Anforderung ist, dass sie bis mindestens 5 Grad unter Null geeignet sein müssen. Zur Zeit sind wir damit beschäftigt, Angebote einzuholen.
Wenn jemand von Euch eine Idee hat, gerne per mail an uns!
 



 

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