Pressemitteilung 22.10.2016
"Hamburger Hilfskonvoi warnt: im Winter wird es in griechischen Flüchtlingscamps lebensbedrohlich"
 
Nach Zwei Wochen Flüchtlingshilfe in Griechenland sind die Aktiven des Hamburger Hilfskonvoi nun wieder zurück in Hamburg. Die humanitäre Situation in griechischen Flüchtlingscamps ist nach wie vor kritisch. Während im Sommer Wassermangel, schlechte Ernährung und Mückenplage die vorherrschenden Probleme waren, nimmt nun die Sorge vor dem herannahenden Winter zu.
 
Die Menschen leben immer noch in ungeheizten Zelten oder Fabrikhallen und sind zudem unzureichend mit warmer Kleidung und Decken versorgt. Viele der Helfer vor Ort sprechen von teils unhaltbaren Zuständen in manchen Camps, insbesondere hinsichtlich der Herausforderungen während der Winterzeit. "Unsere Hilfe ist nur ein Tropfen auf dem heissen Stein. Die Lage in den griechischen Flüchtlingscamps ist sehr ernst! Die Menschen haben Angst vor dem Winter, Angst um Leben und Gesundheit ihrer Kinder, viele sind noch sehr klein, manche erst wenige Monate alt. Viele Menschen sind zudem gesundheitlich bereits angeschlagen, das kann in der Winterkälte schnell zu lebensbedrohlichen Erkrankungen werden" befürchtet die Westwind Gründerin Carmen Wilckens und der Hilfskonvoi-Aktive Christian Großeholz ergänzt "das Thema Griechenlandhilfe wird uns wohl noch eine ganze Weile beschäftigen. Daher ist es uns wichtig, weiterhin auf die Situation der Geflüchteten in Griechenland aufmerksam zu machen und mehr Hilfe aus Europa zu fordern!"
 
Hintergrund:

Hamburger Hilfskonvois - Idomeni ist überall – in diesem Aktionsbündnis organisieren Einzelpersonen und die Geflüchteteninitiativen Westwind Hamburg e.V., Refugees welcome Karoviertel,  kids welcome – Kinderprogramm Erstaufnahmen, zusammen mit Hanseatic Help e.V. gemeinsam Hilfstransporte für Geflüchtete außerhalb Deutschlands.

Der Hamburger Hilfskonvoi war mit 2.2 Tonnen Hilfsgütern und weiteren Spendengeldern im Gepäck am 06.10. nach Griechenland aufgebrochen um in der Region rund um Thessaloniki Flüchtlingshilfe zu leisten. In enger Absprache mit den dort aktiven Hilfsorganisationen wurden in die Camps Serres, Karamanlis, Frakaport und Nea Kavala Winterkleidung, Schuhe, Decken, Wärmflaschen und Thermoskannen gebracht. Für das Camp Softex wurde dringend benötigte Sachen wie Mückenschutz, Windeln und Nahrungsmittel vor Ort eingekauft.
Es befinden sich derzeit noch rund 57.000 Geflüchteten in Griechenland und leben in den griechischen Flüchtlingscamps unter humanitär schwierigen Bedingungen. Es fehlt oft an dem Nötigsten, wie Decken, Regenschutz, vitaminreicher Nahrung, sowie Babynahrung. Seit Schließung der mazedonischen Grenze im Dezember 2015 gab es immer wieder vereinzelt Hilfslieferungen von Hamburg nach Nordgriechenland. Bereits im Juni 2016 brachten dann drei Transporter des Hamburger Hilfskonvoi rund 5 Tonnen Hilfsgüter nach Griechenland. Derzeit arbeiten die ehrenamtlichen Organisationen vor Ort fieberhaft daran, die Menschen in den Camps noch vor dem Winter mit Kleidung, Decken, Wärmflaschen und Thermoskannen zu versorgen.

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Pressemitteilung vom 10.10. - Hamburger Hilfskonvoi

Spenden aus Hamburg kommen an

Die gut zwei Tonnen Spenden aus Hamburg und Umgebung sind in Griechenland angekommen! Am Sonntag wurden Decken, Wärmflaschen, medizinische Hilfsmittel und weitere Hilfsgüter bei Ehrenamtlichen abgeladen, die sich um Geflüchtete in griechischen Camps kümmern. In Serres ist die amerikanische Organisation Lifting Hands International aktiv und kümmert sich um 95 jesidische Familien, die dort in einem Zeltlager Unterschlupf gefunden haben. In Sindos wohnen in der ehemaligen Lederfabrik Karamanlis rund 600 Menschen ebenfalls in Zelten und werden dort von schweizer Ehrenamtlern der Organisation Swiss Cross (schwizerchruez) betreut. "Unsere Spenden aus Hamburg waren hoch willkommen", freut sich Christian Großeholz von Westwind Hamburg e.V. und ergänzt "besonders die vielen festen Schuhe, die Gummistiefel und die Regenkleidung werden jetzt benötigt, denn in Griechenland wird es nun kalt. Es regnet in Herbst und Winter viel und die Camps sind oft nicht regensicher angelegt." Das Team vom Hamburger Hilfskonvoi bleibt noch bis zum 17.10. vor Ort und leistet Flüchtlingshilfe.

Hintergrund:

Hamburger Hilfskonvois - Idomeni ist überall – in diesem Aktionsbündnis organisieren Einzelpersonen und die Geflüchteteninitiativen Westwind Hamburg e.V., Refugees welcome Karoviertel,  kids welcome – Kinderprogramm Erstaufnahmen, zusammen mit Hanseatic Help e.V. gemeinsam Hilfstransporte für Geflüchtete außerhalb Deutschlands.

 Das große Camp in Idomeni wurde im April 2016 geräumt. Aber es befinden sich derzeit noch rund 57.000 Geflüchteten in Griechenland und leben in den griechischen Flüchtlingscamps unter humanitär schwierigen Bedingungen. Es fehlt oft an dem Nötigsten, wie Decken, Regenschutz, vitaminreicher Nahrung, sowie Babynahrung. Seit Schließung der mazedonischen Grenze im Dezember 2015 gab es immer wieder vereinzelt Hilfslieferungen von Hamburg nach Nordgriechenland. Bereits im Juni 2016 brachten dann drei Transporter des Hamburger Hilfskonvoi rund 5 Tonnen Hilfsgüter nach Griechenland. Derzeit arbeiten die ehrenamtlichen Organisationen vor Ort fieberhaft daran, die Menschen in den Camps noch vor dem Winter mit Kleidung, Decken, Wärmflaschen und Thermoskannen zu versorgen. Am 06.10. fuhr das Team vom Hamburger Hilfskonvoi mit Carmen Wilckens und Christian Großeholz mit einem 7.5 Tonner Spenden aus Hamburg, Dannenberg, Bremen, Kiel und Flensburg nach Griechenland, um die Ehrenamtlichen dort zu unterstützen.

Pressemitteilung vom 03.10. - Hamburger Hilfskonvoi


 

Hamburger Helfer-Initiativen bringen erneut Hilfsgüter für Geflüchtete nach Griechenland

 

Hamburger Hilfskonvois - Idomeni ist überall – in diesem Aktionsbündnis organisieren Einzelpersonen und die Geflüchteteninitiativen Westwind Hamburg e.V., Refugees welcome Karoviertel,  kids welcome – Kinderprogramm Erstaufnahmen, zusammen mit Hanseatic Help e.V. gemeinsam Hilfstransporte für Geflüchtete außerhalb Deutschlands.

Der Hamburger Zusammenschluss schickt am 06.10. Carmen Wilckens und Christian Großeholz an Bord eines LKW mit gut 2 Tonnen Hilfsgütern in die Flüchtlingscamps nach Nordgriechenland, wo zigtausende geflüchtete Menschen vor den geschlossenen Grenzen gestrandet sind. Das große Camp in Idomeni wurde im April 2016 geräumt. Aber die Geflüchteten werden weiterhin in Griechenland aufgehalten und leben in den griechischen Flüchtlingscamps unter humanitär schwierigen Bedingungen. Es fehlt oft an dem Nötigsten – der Bedarf bleibt also und das gemeinsame Aktionsbündnis ist mit erfahrenen NGOs im Norden des Landes und in Thessaloniki in Kontakt, um möglichst viele notleidende Menschen aller Altersstufen insbesondere mit warmen Sachen für den Winter zu versorgen.

Seit Schließung der mazedonischen Grenze im Dezember 2015 gab es vereinzelt Hilfslieferungen von Hamburg nach Nordgriechenland. Bereits im Juni 2016 kamen die verschiedenen Hamburger Initiativen überein: Wir schicken mit geballter Kompetenz einen Konvoi nach unten. Damals kamen nach ersten Spendenaufrufen Hilfsangebote aus ganz Norddeutschland und zum Schluss fuhren drei Transporter mit rund 5 Tonnen Hilfsgüter nach Griechenland. "Nachdem wir vor ein paar Monaten mit eigenen Augen gesehen haben, unter welch humanitär unzureichenden Bedingungen die Menschen dort leben, haben wir sofort beschlossen, im Herbst erneut Hilfsgüter nach Griechenland zu bringen. Der Winter steht vor der Tür und die Geflüchteten leben oft in maroden Zelten oder ungeheizten Containern, haben kaum Decken oder warme Sachen. Es fehlt an so Vielem, und die Not der Menschen dort ist sehr groß" sorgt sich Carmen Wilckens von Westwind Hamburg e.V.

An den Abgabestellen im Karolinenviertel bei Westwind und in Altona bei Hanseatic Help wurden zahlzreiche Sachspenden abgegeben, vieles wurde auch aus ganz Norddeutschland gespendet. So kamen aus Dannenberg, Kiel und Flensburg mehrere Paletten mit Hilfsgütern und wurden bis zur Abfahrt bei Hanseatic Help zwischengelagert. Die Kosten für Lkw, Benzin, Maut und Fährkosten wurden durch Spendenaufrufe der beteiligten Initiativen gedeckt. Insbesondere die großzügige Spende einer Hamburger Stiftung ermöglichten die jetzige Hilfsaktion für Geflüchtete in Griechenland. "Wir haben immer wieder deutlich gemacht, dass wir auch vor Ort einkaufen wollen, weil es in den Flüchtlingscamps sogar an Babynahrung und Milch mangelt. Das Mitgefühl und die Hilfsbereitschaft der Hamburgerinnen und Hamburgern ist immer noch sehr groß. Wir haben in den letzten Tagen noch viele Geldspenden erhalten. Einige können viel geben, andere weniger. Wir freuen uns über jede Spende; gerade die vielen kleinen Spenden zeigen die große Solidarität mit den Geflüchteten." freut sich Westwind Gründer Christian Großeholz.

Die Beladung des LKWs mit Hilfsgütern findet am Mittwochvormittag, dem 05.09.2016, bei Hanseatic Help in der Großen Elbstraße 264 statt. Mitglieder der Hamburger Initiativen stehen dann für Interviews zur Verfügung.
 

Kontakt: Carmen Wilckens, Fon: 0176-25512536, carmen.wilckens@gmx.de

 

Pressemitteilung vom 13.6. - Hamburger Hilfskonvoi
Hamburger Helfer-Initiativen schicken Hilfskonvoi für Geflüchtete nach Griechenland
„Hamburger Hilfskonvois - Idomeni ist überall“ – in diesem Aktionsbündnis organisieren Einzelpersonen und die Geflüchteteninitiativen „Refugees welcome Karoviertel“, „WestWind – Fahrräder für Flüchtlinge“, „kids welcome – Kinderprogramm Erstaufnahmen“, „morethanshelters “ zusammen mit „Hanseatic Help“ gemeinsam Hilfstransporte für Geflüchtete außerhalb Deutschlands. Der Hamburger Zusammenschluss schickt am 16.6. zwei LKWs mit knapp 4 Tonnen Hilfsgütern an Bord in die Flüchtlingscamps nach Nordgriechenland, wo zigtausende geflüchtete Menschen vor den geschlossenen Grenzen gestrandet sind. Inzwischen ist zwar das große Camp in Idomeni geräumt. Aber die Geflüchteten werden weiterhin in Griechenland aufgehalten – der Bedarf bleibt also und das gemeinsame Aktionsbündnis ist mit erfahrenen NGOs im Norden des Landes in Kontakt, um möglichst viele notleidende Menschen aller Altersstufen mit dem Nötigsten zu versorgen. Seit Schließung der mazedonischen Grenze im Dezember 2015 gab es vereinzelt Hilfslieferungen von Hamburg nach Nordgriechenland. Nun kamen die verschiedenen Hamburger Initiativen überein: Wir schicken mit geballter Kompetenz einen Konvoi nach unten. Nach ersten Spendenaufrufen kamen Hilfsangebote aus ganz Norddeutschland. „Wir haben 100 Umzugskartons voller Hilfsgüter aus Rendsburg abgeholt, Kiel hat uns 4 Paletten geschickt und auch aus Flensburg wurden Sachspenden geliefert", so Helge Weigand, Vorstandsmitglied von Hanseatic Help. Zur mobilen Abgabestelle von WestWind im Karolinenviertel brachten viele hilfsbereite Menschen Taschen und Kartons mit dringend benötigten Hilfsgütern, wie Babynahrung, Sonnenschutz, Insektenmittel, Schuhe und vielem mehr. „Die Anteilnahme und Spendenbereitschaft der Hamburger*innen ist ungebrochen“, freut sich Carmen Wilckens von WestWind, „viele realisieren, dass die Grenzen dicht sind und deshalb weniger Geflüchtete nach Hamburg kommen, aber ihre Not in Griechenland sehr groß ist.“ „Sachspenden, der 7,5-Tonner samt Fahrer und Logistik kommen von Hanseatic Help, Refugees Welcome Karoviertel hat die Geldmittel für die Fahrtkosten aufgebracht, kids welcome und More than Shelters spenden große DOMO-Zelte für Schulprojekte, WestWind übernahm die Spendenannahme in Hamburg und stellt Fahrer*innen plus einen 3,5-Tonner." so Konvoi-Mitinitiatorin Simone Will von kids welcome. Getreu dem Motto des Hamburger Teemobils: "Wenn wir jetzt nicht zusammenhalten, wann dann?" wird so eine großartige Idee umgesetzt. Interessierte Pressevertreter*innen können die Beladung der zwei LKWs mit Hilfsgütern am Mittwoch, dem 15.6.2016, ab 11 Uhr bei Hanseatic Help in der Großen Elbstraße 264 begleiten. Mitglieder der Hamburger Initiativen stehen für Interviews zur Verfügung.
 

 

 

1. Juli 2016

Prsseinformation
 
Hamburger Hilfskonvoi erfolgreich in Griechenland
 
Der Hilfskonvoi aus einem Zusammenschluss Hamburger Flüchtlingsinitiativen hat erfolgreich rund 8 Tonnen Hilfsgüter, wie Hygieneartikel, Kleidung, Schuhe, Schlafsäcke, Isomatten sowie drei Domozelte nach Nordgriechenland gebracht. Mit gutem Kontakt zu den NGOs vor Ort gelang es den Hamburger Helfern dringend benötigte Hilfsgüter in die Flüchtlingscamps Karamanlis, Frakaport, Oreokastro, Lagkadikia und Softex zu bringen. "Die Zustände in den Camps sind unhaltbar, die Versorgung oftmals mangelhaft. Ziel unserer Aktion ist es, möglichst viele notleidende Menschen mit dem Nötigsten zu versorgen" erklärt Helge Weigand von Hanseatic Help. Die Unterbringung besteht häufig aus Zelten unter praller Sonne, dünnen Isomatten auf scharfkantigem Schotter und kargen Wasser- und Essensrationen. "Besonders betroffen war ich, als wir von den Helfern vor Ort gefragt wurden, ob wir Milch besorgen könnten" erzählt Carmen Wilckens von Westwind, "durch die zahlreichen Spenden der Hamburger*innen hatten wir etwas Budget für Einkäufe direkt in Griechenland und konnten so 200l Milch besorgen." Damit konnte allerdings nur eine Tagesration für die Familien in einem der großen Flüchtlingscamps in der Nähe von Thessaloniki gedeckt werden. Während ein Teil des Hilfskonvoi nun wieder zurück in Hamburg ist, bleibt das Team von morethanshelters noch zwei Wochen in Griechenland und kümmert sich vorwiegend um Familien und gestaltet ein Kinderprogramm in den Camps. Obwohl der Hamburger Hilfskonvoi mit offenen Armen empfangen wurde, dringende Not lindern konnte und weiterhin Crowdfunding betreibt, bleibt klar, dass Griechenland Hilfe und Unterstützung aus Europa braucht, um Versorgung und angemessene Unterbringung der Geflüchteten zu sichern.
 
Hintergrund:
Hamburger Hilfskonvois - Idomeni ist überall – in diesem Aktionsbündnis organisieren Einzelpersonen und die Geflüchteteninitiativen „Refugees welcome Karoviertel“, „WestWind – Fahrräder für Flüchtlinge“, „kids welcome – Kinderprogramm Erstaufnahmen“, „morethanshelters “ zusammen mit „Hanseatic Help“  Hilfstransporte für Geflüchtete außerhalb Deutschlands **.  Am 16.06. starteten die Lkws von Westwind e.V. und Hanseatic Help e.V., am 18.06. machte sich der Transporter von morethanshelters auf den Weg nach Griechenland. In der Region zwischen der Mazedonischen Grenze und Thessaloniki befinden sich zahlreiche Flüchtlingscamps, in denen die Flüchtlinge nur notdürftig untergebracht und versorgt sind. Insgesamt sind nach UNHCR Angaben* rund 42.000 Geflüchtete in Griechenland. In den vom Hamburger Hilfskonvoi besuchten Camps untergebrachte Menschen:
Karamanlis = 600
Frakaport = 560
Oreokastro = 1430
Lagkadikia = 880
 

 

8. Juli 2016
 

Presseinformation
 
Hamburger Hilfskonvoi leistet weiterhin humanitäre Hilfe in Griechenland -
Domozelte als Schulräume übergeben
 
Der Hamburger Hilfskonvoi hat zwei aus Spendengeldern finanzierte Domozelte an die in Nordgriechenland aktiven NGOs IHA und OCC übergeben. Die Intereuropean Human Aid Association (IHA) und das Open Cultural Center (OCC) kümmern sich u.a. im Flüchtlings Camp Cherso um die Verbesserung der Lebensbedingungen der dortigen Bewohner. Nach UNHCR Angaben befinden sich derzeit knapp 4000 Menschen in dem Camp, davon sind rund 1600 Kinder.  Die zahlreichen Flüchtlingskinder stehen besonders im Fokus der Bemühungen der freiwilligen Helfer. So sollen die Domozelte  nun ab sofort als Schulräume für die Kinder des Camps genutzt werden, um wenigstens ein Minimum an Unterricht zu vermitteln. "Die griechische Verwaltung ist nicht nur mit Versorgung und Unterbringung der vielen Schutzsuchenden komplett überfordert, auch die Schulbildung der Kinder findet überwiegen überhaupt nicht statt" kritisieren die Initiatoren des Hamburger Hilfskonvoi, "wir fordern deutlich mehr Unterstützung aus Europa für Griechenland bei Bewältigung diesen Aufgaben."
 
Hintergrund:
Hamburger Hilfskonvois - Idomeni ist überall – in diesem Aktionsbündnis organisieren Einzelpersonen und die Geflüchteteninitiativen „Refugees welcome Karoviertel“, „WestWind – Fahrräder für Flüchtlinge“, „kids welcome – Kinderprogramm Erstaufnahmen“, „morethanshelters “ zusammen mit „Hanseatic Help“  Hilfstransporte für Geflüchtete außerhalb Deutschlands **.  Am 16.06. starteten die Lkws von Westwind e.V. und Hanseatic Help e.V., am 18.06. machte sich der Transporter von morethanshelters auf den Weg nach Griechenland. In der Region zwischen der Mazedonischen Grenze und Thessaloniki befinden sich zahlreiche Flüchtlingscamps, in denen die Flüchtlinge nur notdürftig untergebracht und versorgt sind. Insgesamt sind nach UNHCR Angaben* rund 42.000 Geflüchtete in Griechenland. Im Camp Cherso *** sind derzeit knapp 4000 Menschen untergebracht, 42 % Kinder, 28% Frauen, 32 Männer
 

 

 

 



 

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