Warum Hilfe  für Geflüchtete in Griechenland?


Rund 50 Tsd Geflüchtete befinden sich in  Griechenland. Die meisten von ihnen leben  dort unter prekären Bedingungen in Containern, in Zelten oder schlicht unter freien Himmel. Nicht wenige leben in den Großstädten wie Athen und Thessaloniki auf der Straße und sind auf Allmosen angewiesen. 

Die Versorgung dieser Menschen durch die griechischen Behörden findet nicht bzw nur sehr unzureichend statt. 

Besonders drastisch sind die Bedingungen auf den Inseln Lesbos und Chios. Es ist dort eine mehrfache Überbelegung der Camps vorzufinden. 

Es fehlt an allem: Zelte, Schlafsäcke, Kleidung, Schuhe, Decken, Windeln, Hygieneartikel, Schutz vor Kälte, Nässe, Wind und Hitze. 

Es sind Zustände dort, die man sich in einem Europa des 21. Jahrhunderts nicht vorzustellen vermag. Menschen die seit drei Jahren in Zelten leben, auf dem Boden. Im Dreck. Ohne Perspektive. Es gibt für viele kein Zurück und für die Allermeisten von ihnen auch kein Vorwärts. Das Land zu verlassen bleibt ein Traum. Die Wirtschaft Griechenlands liegt am Boden. Selbst für Griechen ist es unglaublich schwer, Arbeit zu finden, die Essen, Miete oder gar die Zukunft von Kindern sichern kann. 

Zustände, denen wir uns seit dem Sommer 2016 entgegenstemmen.

Wir sind nicht einverstanden mit einer Flüchtlingspolitik, die auf Ausgrenzung und Abschreckung beruht.

Wir leben das Prinzip der Menschlichkeit und Solidarität
 



 

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© Christian Grosseholz