Im Frühjahr 2016 hat sich das Projekt als Zusammenschluss mehrerer Hamburger Projekte gegründet. Heute ist der Verein Westwind Hamburg e.V. (www.westwind-hamburg.de) Träger des Projektes. Unterstützt wird die Arbeit personell und mit Sachspenden von Hanseatic Help Hamburg. 


Wir haben uns gegründet, nachdem die Balkanroute im Winter 2015 geschlossen wurde und zigtausende Menschen an der griechisch-mazedonischen Grenze in Idomeni auf die Öffnung der Grenze warteten. Die europäische Politik schwieg, während die Menschen unter unwürdigen Bedingungen in "wilden" Camps ohne ausreichende Versorgung ausharrten.

Nach der Räumung dieser Camps leben die Geflüchteten inzwischen in Militärlagern oder sind Obdachlos - unbeachtet von der Öffentlichkeit sitzen sie in Griechenland fest.

Insbesondere auf den Inseln wie Chios und Lesbos leben die Menschen in mehrfach überbelegten Lagern unter Katastrophalen Bedingungen. 

In Griechenland leben zur Zeit rund 90.000 Geflüchtete,  die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen.  Die Bedingungen sind meist katatstrophal. Das Land selbst liegt wirtschaftlich am Boden und kann die zusätzlichen Menschen nicht angemessen versorgen.

Hier greifen viele NGO´s aus verschiedenen, meist europäischen, Ländern ein und versuchen, die Versorgung der Menschen zu verbessern.
Einen kleinen Teil möchten wir dazu beitragen. Wir wollen eine Öffentlichkeit für das Thema schaffen und natürlich vor Ort konkret unterstützen.

 

Anfangs sind wir zwei Mal jahrlich selber gefahren. 
Seit dem Winter 2017/18 arbeiten wir mit einer Hamburger Spedition zusammen und können so flexibel und bedarfsgerecht agieren. So ist es uns möglich, Palettenweise dorthin zu verschicken, wo Spendengüter aktuell gebraucht werden. 

2018 haben wir insgesamt 88 Paletten mit Hilfsgütern wie Kleidung, Decken, Schlafsäcke, Schuhe, Hygieneprodukte, Tee und Medzinische Hilfsgüter verschickt. Darüber hinaus ging ein ganzer 40-Tonner auf die Reise nach Lesbos, gefüllt mit Doppelstockbetten und Matratzen. 

Unsere Empfänger sind Hilfsorganisationen auf Chios, Lesbos, in Athen, Thassaloniki  und Umgebung. Diese Partnerorganisationen kümmern sich vor Ort um die Verteilung der Hilfsgüter. Auch ein Medical Help Center gehört zu unseren Partnern. 




Der "Hamburger Hilfskonvoi" ist keine große Hilfsorganisation, sondern arbeitet als Bündnis, nach dem Prinzip des steten Tropfens, der hoffentlich bald den Stein höhlt.

Wir möchten deshalb möglichst viele Menschen mit einbinden, um Sach- und Geldspenden zu sammeln.

 

 

 

Wer spenden und helfen möchte, kann dies per Überweisung (unbedingt mit Stichwort!) machen:

Westwind Hamburg e.V. (anerkannt als gemeinnütziger Verein)
Konto-Nr. 2030528200
IBAN DE54 4306 0967 2030 5282 00
BIC: GENODEM1GLS
Stichwort: Hamburger Hilfskonvoi

oder über: 

 

 

https://www.gut-fuer-hamburg.de/projects/72917



 

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© Christian Grosseholz und Westwind Hamburg e.V.