Seit dem Frühjahr 2016 leistet der Hamburger Hilfskonvoi e. V. Hilfe für Geflüchtete in Griechenland.
Die Schwerpunkte sind Lesbos, Chios, Samos und Thessaloniki, aber auch in der Region Bosnien sind wir aktiv.

Der Hamburger Hilfskonvoi liefert Kleidung, Zelte, Schlafsäcke, medizinische Hilfsgüter, Hygieneprodukte und vieles mehr zu den Partnerorganisationen, die die Verteilung vor Ort übernehmen.

Anfangs fuhren fuhren wir noch selbst, inzwischen sind Lieferungen per Spedition effizienter und zudem mussten wir feststellen, das Speditionen ökologischer arbeiten, da sie Leerfahrten vermeiden.


 

Kleidung, Lebensmittel, Hygieneprodukte... Für uns alles selbstverständlich. Doch die Realität der Geflüchteten sieht anders aus. 
Die Lebensmittelversorgung ist prekär, wenn überhaupt vorhanden. Denn wer das lange Asylverfahren endlich geschafft hat, fällt aus jeder staatlichen Versorgung heraus. Egal ob der Entscheid positiv oder negativ ausgefallen ist. 
Tausende leben ohne festes Dach, ohne Einkommen in den Städten auf den Straßen. Glücklich der Hölle der Camps auf den Inseln entkommen leben sie nun in der nächsten Hölle: die Hölle der Perspektivlosigkeit. 
Wir versuchen den Menschen zu helfen, wo die Not am größten ist. Wohnungen können wir ihnen nicht verschaffen, keine Arbeit, keine Perspektive und keine Sicherheit. Aber ein wenig Würde. Ein Duschgel, eine Zahnpasta, eine Seife, eine Unterhose, Damenbinden, Kondome... Würde, etwas Selbstbestimmung, etwas Stolz. 

Wir arbeiten für die Basis. Für´s Existentielle. Für das, was Europa  nicht  leistet. Nicht leisten will. Für die Hoffnung. Für die Menschlichkeit. Im Namen der Solidarität für Menschen, die alles aufgegeben, verloren haben. 
Wir schenken keine Hoffnung, wir zeigen aber jeden Tag, dass wir Menschen auf der Flucht keinen  Tag vergessen. Wir sind da. Wir leben Solidarität. 
 


 



 

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