THE GAME - Spiel zwischen Leben und Tod 

Dokumentarfilm von Manuela Federl 

 

Liebe Konvoinautinnen und Konvoinauten,
 

 

die Filmemacherin, Manuela Federl, hat mit ihrem Team von Lautlos e. V. (https://www.lautlos-verein.org) einen 90minütigen Dokumentarfilm über die Situation der Menschen an der bosnisch-kroatischen Grenze gedreht. Er zeigt exemplarisch, wie es Menschen ergeht, die aus ihren Heimatländern geflohen sind, mit der Hoffnung auf ein besseres Leben Europas Grenzen erreichen und denen das grundlegende Menschenrecht auf Asyl verwehrt wird. Europa schottet sich ab!
Der Film hat vor ein paar Wochen Premiere auf den internationalen Hofer Filmtagen gefeiert und wir haben das große Vergnügen, ihn euch am
 
10. Dezember um 20.00 Uhr im
Museum für Hamburgische Geschichte
 
vorstellen zu dürfen.
Wir laden Euch sehr herzlich ein, einen Abend mit vielen Eindrücken und hoffentlich vielen spannenden Gesprächen mit uns zu verbringen. Mit etwas Glück wird Vahid aus Afghanistan, der jetzt mit seiner Familie in Bremen lebt und der filmisch begleitet wurde, zu uns stoßen und sein Erlebtes mit uns teilen. Auch hoffen wir, Manuela Federl begrüßen zu können.
 
Die Veranstaltung wird unter 2G + Maske und lediglich 25 %iger Saalauslastung stattfinden. Da also insgesamt nur 45 Gäste zugelassen sind, bitten wir um Anmeldungen unter: kontakt@hamburgerhilfskonvois.de.

Bitte denkt an eure entsprechenden Nachweise und euren Personalausweis/ Führerschein.
Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack auf das, was Euch erwartet:
The Game - Vorschau
 
Wir freuen uns auf Euch!!
 
THE Game – Spiel zwischen Leben und Tod
10.12.2021, 20.00 Uhr
Einlass: 19.30 Uhr
Museum für Hamburgische Geschichte
Holstenwall 24
Anmeldung: kontakt@hamburgerhilfskonvois.de

Über unsere Arbeit

Seit dem Frühjahr 2016 leistet der Hamburger Hilfskonvoi e. V. Hilfe für Geflüchtete in Griechenland.
Die Schwerpunkte sind Lesbos, Chios, Samos und Thessaloniki, aber auch in der Region Bosnien sind wir aktiv.

Der Hamburger Hilfskonvoi liefert Kleidung, Zelte, Schlafsäcke, medizinische Hilfsgüter, Hygieneprodukte und vieles mehr zu den Partnerorganisationen, die die Verteilung vor Ort übernehmen.

Anfangs fuhren fuhren wir noch selbst, inzwischen sind Lieferungen per Spedition effizienter und zudem mussten wir feststellen, das Speditionen ökologischer arbeiten, da sie Leerfahrten vermeiden.


 

Kleidung, Lebensmittel, Hygieneprodukte... Für uns alles selbstverständlich. Doch die Realität der Geflüchteten sieht anders aus. 
Die Lebensmittelversorgung ist prekär, wenn überhaupt vorhanden. Denn wer das lange Asylverfahren endlich geschafft hat, fällt aus jeder staatlichen Versorgung heraus. Egal ob der Entscheid positiv oder negativ ausgefallen ist. 
Tausende leben ohne festes Dach, ohne Einkommen in den Städten auf den Straßen. Glücklich der Hölle der Camps auf den Inseln entkommen leben sie nun in der nächsten Hölle: die Hölle der Perspektivlosigkeit. 
Wir versuchen den Menschen zu helfen, wo die Not am größten ist. Wohnungen können wir ihnen nicht verschaffen, keine Arbeit, keine Perspektive und keine Sicherheit. Aber ein wenig Würde. Ein Duschgel, eine Zahnpasta, eine Seife, eine Unterhose, Damenbinden, Kondome... Würde, etwas Selbstbestimmung, etwas Stolz. 

Wir arbeiten für die Basis. Für´s Existentielle. Für das, was Europa  nicht  leistet. Nicht leisten will. Für die Hoffnung. Für die Menschlichkeit. Im Namen der Solidarität für Menschen, die alles aufgegeben, verloren haben. 
Wir schenken keine Hoffnung, wir zeigen aber jeden Tag, dass wir Menschen auf der Flucht keinen  Tag vergessen. Wir sind da. Wir leben Solidarität. 
 


 



 

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