Camp Collections – Refugee Art Gallery

 
Die Camp Collections sind ein Ausstellungsformat, dass wir gemeinsam mmit dem Schrödingers Hamburg entwickelt haben.
Die Auftaktveranstaltung im März `22 war vielversprechend und wir arbeiten an einer Fortsetzung. 


Während sich der mediale Fokus längst auf Geschehnisse abseits des Alltag der Geflüchteten in den Camps Griechenland richtet, bleibt  die Lage an Europas südlichen Außengrenzen unerträglich.
Die Auseinandersetzung mit Flucht und Vertreibung ist nicht angenehm und auf Schock folgt meist Überforderung und Ablenkung.

„Was sollen wir denn tun?“ und „Bringt das überhaupt etwas?“ gehen leichter über die Lippen als „Wir helfen jetzt“. Die Situation in den Geflüchteten-Camps bleibt derweil unerträglich. Wie also werden aus verblassenden Nachrichtenbildern solche, die bleiben und vor allem helfen?
 
Geflüchtete auf Lesbos haben ihre Fluchterfahrungen, ihr Leben im Lager, ihre Ängste und Sorgen festgehalten. Sie haben gemalt, was sie bewegt, was sie erlebt haben und worauf sie hoffen. Denn Kunst hilft. Beim Verarbeiten, Träumen und Aufmerksamkeit schaffen.

Die Möglichkeit dazu kommt von Hilfsorganisationen, die auf Lesbos Malschulen errichtet und Verkaufsplattformen zur Unterstützung der geflüchteten Künstler*innen geschaffen haben. Weitere Geflüchtete und NGOs halten ihre Eindrücke von den EU-Außengrenzen mit Fotografien fest. Diese zeigen den Camp-Alltag aber auch die weiterhin erschütternde Situation auf dem Mittelmeer.
 
Mit der „Camp Collections – Refugee Art Gallery“ bekommt ein Teil dieser Gemälde und Fotografien nun die so wichtige Aufmerksamkeit.

Wer die Ausstellung  zeigen möchte, kann sich gerne bei uns melden! 
 



 

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© Christian Grosseholz und Westwind Hamburg e.V.